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27.08.2012

Impressionen meiner Heimat - Teil 2:
Reflexion

...
Hallo, ihr Lieben,

bei einem weiteren Spaziergang in meiner schönen Wahlheimatstadt entdeckte ich vor kurzem ein Kunstwerk aus aufgestellten Metallteilen. Die Art, wie diese Metallteile aneinandergelehnt / aufeinandergestützt scheinen, machte mich neugierig.

Einige Farben verlaufen wie ein überdimensionales Netz aus Adern; es strömt über die Ränder ... um sich dahinter aufzulösen - jäh unterbrochen von tiefen, dunklen Einschnitten, die dem steten Fluss die Kraft entziehen ...










Ich ging näher und fand einen Ort, der mich sehr berührte. 

Vielleicht habt ihr ein paar Minuten Zeit und begleitet mich zu dem "Ort der Reflexion" (wie ich ihn seitdem nenne) =










Direkt neben der Metall-Konstruktion steht dieser Aufsteller
zu einem Thema, das viele von uns schreckt
und bestimmt vor einem solch schlimmen Schicksal auch mit Angst erfüllt =












Die Worte, die ich auf den folgenden Bildern festgehalten habe,
machten mich sehr nachdenklich, ermutigten mich jedoch gleichzeitig
hier und jetzt einmal innezuhalten,
um nachzudenken ...
und einmal einige Stationen meines eigenen Lebens zu reflektieren ...
































Die Begegnung mit diesem Ort hat mir stark bewusst gemacht, wie dankbar ich jeden Tag auf's Neue bin ...

Dankbar, weil ich in Freiheit leben und eine eigene Meinung haben darf, weil ich gesund geworden bin, dankbar für meine Familie und ehrliche Freunde, für ein gemütliches, liebevolles Zuhause, das mir Schutz und Geborgenheit gibt, für meine beiden geliebten Kätzchen, für das tägliche Brot, für meine Arbeit, mein Hobby, und für noch so unendlich vieles mehr ...


Kraft zum Leben

Ich danke allen, die meine Träume belächelt haben;
Sie haben meine Phantasie beflügelt.
Ich danke allen, die mich in ihr Schema pressen wollten;
Sie haben mich den Wert der Freiheit gelehrt.
Ich danke allen, die mich belogen haben;
Sie haben mir die Kraft der Wahrheit gezeigt.
Ich danke allen, die nicht an mich geglaubt haben;
Sie haben mir zugemutet, Berge zu versetzen.
Ich danke allen, die mich abgeschrieben haben;
Sie haben meinen Mut geweckt.
Ich danke allen, die mich verlassen haben;
Sie haben mir Raum gegeben für Neues.
Ich danke allen, die mich verraten und missbraucht haben;
Sie haben mich wachsam werden lassen.
Ich danke allen, die mich verletzt haben;
Sie haben mich gelehrt, im Schmerz zu wachsen.
Ich danke allen, die meinen Frieden gestört haben;
Sie haben mich stark gemacht, dafür einzutreten.
Vor allem aber danke ich allen,
Die mich lieben, so wie ich bin;
Sie geben mir die Kraft zum Leben.
Paulo Coelho




Und ich danke euch allen - ihr stillen und kommentierenden Besucher - für eure Treue.
Ich freue mich sehr darauf, euch bald wieder hier begrüßen zu dürfen.


Ganz herzlich darf ich heute neu im Kreis der Stempelgaudi-Mitglieder Claudine begrüßen. Schaut mal in ihre Bastelwerkstatt, dort gibt es viele hübsche Dinge zu entdecken. Liebe Claudine, herzlich Willkommen! Ich wünsche dir viel Spaß und lass dich inspirieren!


Einen schönen Feierabend und
viele liebe Grüße

Kommentare:

  1. Liebe Monika,
    da muss ich tief Luft holen und inne halten, kann nicht einfach so wieder von deinem Blog herunter hüpfen, obwohl mir eigentlich die Worte fehlen. Mir geht dein heutiger Beitrag sehr nahe. Denn da ist die Angst, dass uns so ein Schicksal doch bitte nicht treffen soll. Da ist die Dankbarkeit, dass meine Familie gesund ist bzw. eine schwere Krankheit überwunden hat...
    Meist klingt alles so leicht und lustig, was man auf meinem/was man auf anderen Blogs lesen kann, aber es gibt viele Momente, wo ich nachdenklich, traurig und dann doch wieder dankbar bin.
    Jeden Augenblick muss man leben, ob in guten oder schlechten Zeiten! Es fällt einem nix in den Schoß. Immer wieder kämpfen und sich freuen, etwas geschafft zu haben. Kleine Ziele stecken!

    Alles Liebe für dich und deine Leser,
    Gaby

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  2. dein beitrag geht mir sehr unter die haut und mir fehlen gerade die worte.
    die worte von paulo coelho können treffender nicht sein.

    danke für diesen wunderschönen beitrag.

    lg
    sandy

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  3. Liebe Moni,
    da wohnt man zwar in der selben Stadt aber kennt doch nicht alle Plätze.
    Ich finde es sehr bewegend und man sollte sich immer wieder vor Augen halten
    wie gut es uns doch geht.

    Danke für deinen Beitrag.
    LG Heike

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  4. Hallo Moni,
    DANKE - für diesen bewegenden Beitrag.
    Man muss sich jeden Tag vor Augen halten wie gut es uns geht und manch einer sollte erst denken und dann meckern, reden, sich beschweren - über irgendwelche klitzekleinen Problemchen, über die andere nur lachen oder die für andere erst gar nicht existent sind.
    Man geht an so vielen interessanten Stellen achtlos vorüber - leider!
    LG Iris

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Vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst und meinen Blog besuchst. Über liebe Kommentare freue ich mich immer sehr :)
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Thanks so much for taking the time to visit my blog and I love to read your comments :)